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Tajajaratt

In Gedenken an Gritli Diem


Anhaltende, sturmartige Regenfälle führten letzten Herbst zu massiven Überschwemmungen in vielen Teilen von Agadez.

 

Zahlreiche Brunnen und Wasserstellen wurden von Geröll, Schlamm und Abfall aufgefüllt oder zerstört.




Wir reagierten schnell und begannen im Dezember 2009 mit den ersten Grabungsarbeiten eines Brunnens, um den dort lebenden und betroffenen Familien wieder sauberes Trinkwasser zu garantieren.



Die Grabungsarbeiten gingen gut voran und bei 29 Metern erreichten wir den Grundwasserspiegel. Die Arbeiten in solcher Tiefe waren gefährlich und mussten mit grösster Sorgfalt ausgeführt werden. Der Schacht war eng und alles war mit Seilen gesichert – der Platzmangel liess nur ein Arbeiten mit Kübeln zu.
Schon ging es ans Beton mischen, um die ersten Schalungsringe am Grund des Brunnens zu setzen.




Temperaturen von manchmal 40°C liessen den Schweiss in Strömen fliessen! Unermüdlich arbeitete die Mannschaft weiter und war erst zufrieden, als die ersten 4 Ringe platziert waren.

Ein schwieriger, anstrengender und Kräfte zehrender Einsatz!



Bevor der Brunnenbauer mit dem Aufbau des nächsten Ringes beginnen konnte, musste der Zement immer einen Tag austrocken,

Da diese Region auch stark von der Landwirtschaft lebt, soll dieser Brunnen auch zum Bewässern der neu angelegten Gärten dienen.




Als nach 3 Monaten der letzte Betonring eingebaut wurde, waren alle erleichtert und froh, den Brunnen „Tajajaratt“ ohne grössere Probleme fertig gestellt zu haben.

Ausnahmslos alle Beteiligten leisteten Aussergewöhnliches! Mit ihrem Wissen und Einsatz konnten wir dieses Projekt erfolgreich abschliessen.


Die gesamten Kosten des Brunnenbaus betrugen CHF 8'035.-