Nomadenschulen
Nahrungsmittelhilfe für die Schulen Gougaram, Intadaynawen, Mayyet und Aragh
Was für uns und unsere Kinder selbstverständlich ist – nämlich zur Schule zu gehen – ist im Niger vielerorts eine tägliche Herausforderung. Die Nomadenschulen basieren auf dem Ganztagesprinzip, somit ist es zwingend, den Schulen die finanziellen Mittel zur Erhaltung der Schulkantinen zur Verfügung zu stellen.
Grundsätzlich ist es Auftrag des Staates, die Bildung im Lande durchzusetzen. Leider sieht die Realität oft anders aus. Gerade in den Nomadengebieten ist die Dichte der Schulen gering. Neben der Thematik der Dichte erinnern wir an die politischen Unruhen im Gebiet Talak, die viele der Nomadenschulen seit 2006/2007 zur Schliessung gezwungen haben. Auch sind die Anforderungen an den Schulbetrieb erhöht, da die Kinder weite Wege auf sich nehmen müssen. Dies ist einer der Hauptgründe eines Ganztagesprogrammes der Schulen.
Grundsätzlich ist es Auftrag des Staates, die Bildung im Lande durchzusetzen. Leider sieht die Realität oft anders aus. Gerade in den Nomadengebieten ist die Dichte der Schulen gering. Neben der Thematik der Dichte erinnern wir an die politischen Unruhen im Gebiet Talak, die viele der Nomadenschulen seit 2006/2007 zur Schliessung gezwungen haben. Auch sind die Anforderungen an den Schulbetrieb erhöht, da die Kinder weite Wege auf sich nehmen müssen. Dies ist einer der Hauptgründe eines Ganztagesprogrammes der Schulen.
Ein solcher Betrieb ist teurer und ohne ausländische Hilfe beim Unterhalt der Nomadenschulen kann dem Recht auf Schulbildung schon lange nicht mehr entsprochen werden. Bildung ist jedoch zwingend, um auch langfristig eine Weiterentwicklung zu erreichen.
Hier wollen wir ansetzen. Mit unserer Nahrungsmittel-unterstützung eröffnen wir vielen Kindern die Möglichkeit, sich frei und ohne Hürden schulisch weiterzubilden. Genau so wie es bei uns eine Selbstverständlichkeit ist!
Hier wollen wir ansetzen. Mit unserer Nahrungsmittel-unterstützung eröffnen wir vielen Kindern die Möglichkeit, sich frei und ohne Hürden schulisch weiterzubilden. Genau so wie es bei uns eine Selbstverständlichkeit ist!
Die Schuldirektionen der Nomandenschulen Intadaynawen/Mayyet/Aragh sind sich diesem Kreislauf bewusst und so haben sie uns um entsprechende Unterstützung angefragt. Trotz der herrschenden Rebellenkämpfe sind diese Schulen noch in Betrieb, obwohl die nigrische Regierung seit Monaten kein Essen mehr finanziert. Dem Engagement der Schuldirektionen und den Eltern der Schüler ist es zu verdanken, dass der Betrieb noch einigermassen aufrechterhalten werden kann. Aktuell werden weder für die 35 Schüler von Intadaynawen, noch für die 29 Schüler von Mayyet, noch für die 36 Schüler von Aragh finanzielle Unterstützungen für die Nahrungsmittel durch die Regierung gewährleistet.
Die drei Nomadenschulen können nur mit Hilfe ENMIGRAWs geöffnet bleiben und so haben wir beschlossen, sie mit einer Nahrungsmittelhilfe zu unterstützen. Dies beinhaltet Grundnahrungsmittel wie Hirse, Reis, Erbsen, Oel, Zucker, Salz und getrocknete Tomaten für 3 Monate. Der Entscheid bezüglich der 3-Monats-Unterstützung wurde bewusst gefällt, um durch uns sicherzustellen, dass die Nahrungsmittel effektiv für die Schulen gebraucht werden. So wird auch ein Verderben der Lebensmittel verhindert.
Folgende Unterstützungsbeiträge sind budgetiert:
- Intadaynawen CHF 1'075.-
- Mayyat CHF 1'320.-
- Aragh CHF 1’250.-
- Gougaram CHF 1'850.-
Mit diesen Beiträgen leisten wir unseren Anteil für die Sicherstellung der Bildung.
Die Tuaregkinder können so in ihren angestammten Gebieten und Familien verweilen.
Sie freuen sich auf Ihre Unterstützung.
